Medien in CEE: Wem gehören die Medien in Mittel- und Osteuropa?

 

Samisdat war einmal, jetzt machen sich die Medienkonzerne breit.

erschienen in medianet 2006

Wien. Am Anfang - in der Euphorie der Wendejahre - druckte man im eigenen Keller achtseitige Polit-Pamphlete und nannte das Zeitung: Diese im Samisdat (russ. für Selbstverlag) erschienenen „Postillen“ hatten für gewöhnlich eine kurze Lebensdauer. Ähnlich wie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte im CEE-Raum eine Gründerwelle an Medien, unter anderem auch, weil der Lizenzierungszwang weggefallen ist. Heute, mehr als 15 Jahre später, sind die Medien in den CEE-Ländern klassische Unternehmen, die unter ökonomischen Gesichtspunkten betrieben werden.
Wie sehr die einzelnen Medien aber wiederum Glieder eines größeren Verbundes sind, konnte bis dato nicht festgemacht werden. Bis dato – denn am Internationalen Journalismus Zentrum der Donau-Universität Krems hat sich ein Forscherteam unter der Leitung der Kommunikationswissenschafterin Silvia Ettl-Huber der Beantwortung dieser Frage angenommen. (...)

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