Buchpräsentationen, Seminare und mehr

 

Lesereise nach Polen im Mai: Deutschsprachige Lesungen aus "Bis dass der Tod uns meidet" und "Der Klang der stummen Verhältnisse" in

Bydgoszcz: Mittwoch 8. Mai, 11:00 Uhr, Bibliothek der Kasimir-der-Große-Universität (UKW),
ul. Szymanowskiego 3, Sala Pamięci Bydgoszczan (1. Stockwerk)

Toruń: Donnerstag, 9. Mai, 11:30 Uhr, Collegium Humanisticum der Nikolaus-Kopernikus-Universität,
ul. Bojarskiego 1, Raum AB 0.08

Sowie ein Seminar über kreatives Schreiben und Textproduktion am Collegium Humanisticum der Nikolaus-Kopernikus-Universität, ul. Bojarskiego 1, Raum AB 3.17 (Anmeldung für Studierende der dt. Philologie am Collegium möglich):

Dienstag, 7. Mai: 16:45-18:15 und 18:30-20:00
Mittwoch, 8. Mai: 16:45-18:15 und 18:30-20:00
Donnerstag, 9 Mai: 9:45-11:15

 

Sommerakademie Zakynthos (SOAK): 14. Juni bis 5. Juli 2019 auf Zante (GR)
Spüren, Sprechen, Schreiben - ein Schreiblehrgang für alle: 26. bis 28. Juli 2019 in Mannersdorf (NÖ)

 

Schreibwerkstätten & Seminare

„Ich denke, dass jede Kunst ebenso ein Betrug ist wie die Natur; alles ist Betrug in diesem guten alten Lotteriespiel – von den Insekten, die sich als Blätter ausgeben, bis zu den populären Verlockungen der Vermehrung. Wissen Sie, wie die Poesie begann?

Ich denke, sie begann, als ein Höhlenjunge durch das hohe Gras zu seiner Höhle rannte und rief: ‚Ein Wolf, ein Wolf’, während in Wirklichkeit gar kein Wolf da war. Seine gorillaähnlichen Eltern, die große Verfechter der Wahrheit waren, verpassten ihm natürlich eine Tracht Prügel, doch die Poesie war geboren – eine hohe Poesie im hohen Gras.“

Vladimir Nabokov in einem BBC-Interview in den 1960er Jahren

Gut, nehmen wir die Aufforderung zur phantasievollen Neubesetzung der Wirklichkeit ernst und schreiben uns das Leben, das wir zu führen wünschen. Mehr noch, gestalten wir etwas, was uns begeistert, erhebt und ins Paradies der Imagination versetzt, umso besser, wenn wir dabei ein paar Verletzungen abstreifen, die uns nur allzu leicht zugefügt wurden: Ich begleite Schreibende gerne bei diesen wundersamen Abenteuern und Entdeckungen.

 

 

Falls ich bis dato noch nicht in Ihrer Stadt war, dann animieren Sie doch einen der lokalen Literaturveranstalter mich einzuladen. Ich lese sehr gerne, liebe den Dialog mit dem Publikum. Egal, ob in der Schule, im Seniorenheim, im Kulturforum, im Heustadel, im Café, in der Tankstelle, im Hotel, in einem Museum, in einer Höhle oder anderswo ... ja, ich habe tatsächlich einmal in einer Höhle gelesen.
Lesungen bieten die Chance mehr über die Textproduktion, den manchmal direkten, manchmal verworrenen Weg von einer Idee zum Text, vom Manuskript zum Buch zu erläutern.

Eine Aufzählung der bisherigen Lesungen ist hier.